8. April 2019

Selbst die dunkelsten Seiten des Lebens können in einem anderen Licht als Chance entdeckt und genutzt werden. In der Psychologie gibt es dafür Fachbegriffe wie Reframing (Umdeutung) oder Utiliseren (Ungemach nutzen). Eine einfache Reframing-Übung etwa ist, sich im Zusammenhang mit einer schwierigen Situation zehn positive Aspekte aufzuschreiben. 

Beispiele der Utilisation sind folgende: Einer meiner Mentoren, Gunther Schmidt, reagierte auf ein klingelndes Handy während des Kurses nicht wie andere genervt, sondern humorvoll. Er schlug vor, dass, jedes Mal, wenn dies geschehe, alle Teilnehmenden einmal tief durchatmen sollen, was wir dann auch immer zur Belustigung der Gruppe ausgiebig taten. Ein anderes Beispiel ist eine Meditation in der Gruppe, die ich anleitete. Plötzlich dröhnte ein Baulärm vom anderen Häuserblock herüber und ich nutzte die Gelegenheit um anzuleiten: „Ihr hört den Presslufthammer nebenan und stellt euch vor, dass ein harter Panzer um euren Körper durch die Schläge von euch abfällt. Mit jedem Schlag werdet ihr weicher, schwerer..“

Ein wichtiges Erklärungsmodell dieser Methoden ist das Verständnis, dass mit der Wahrnehumg immer auch eine Deutung einhergeht, die verändert werden kann (siehe auch >hier). 

Und was gibt es in Ihrem Leben zu reframen oder zu utiliseren? Viel Spass!

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7. April 2019

Vielleicht kann man es auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Wer segnet, erfährt Segen. Es scheint, dass dem Thema des Segnens zunehmend Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zufliesst. Mich berührt dieses so schlichte und einfache Thema, das etwa Anselm Grün aufgreift. 

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7. April 2019

Was ist das wahre Glück oder die wahre Glückseligkeit? Joachim Bauer unterschiedet das hedonischtische Glück und das eudaimonische Glück. Das hedonischtische Glück ist ein konsumatorisches Glück, das bestimmt wird durch Lust und das Einlösen von Waren. Dieses Glück setzt immer eine äussere Bedürfnis-Befriedigungsquelle voraus. Das eudaimonische Glück hingegen ist ein bedingungsloses Glück aus sich und dem Augenblick heraus. Dazu Bauer: „Wer nur das hedonistische Glück vor Augen hat, das sich in schnellen, konsumatorischen Befriedigungen erschöpft, aktiviert in seinem Körper (…) ein Genaktivitätsmuster, das Herz-, Krebs- und Demenzerkrankungen begünstigt und die Anfälligkeit für Viruserkrankungen erhöht. (…) Menschen, die sich dem eudaimonischen Glück verschrieben haben (hingegen), zeigen ein ganz besonderes Aktivitätsmuster ihrer Gene, das die Bewahrung von Gesundheit begünstigt.  “ (Selbststeuerung, die Wiederentdeckung des freien Willens, S. 13)

Das eudaimonische Glück wird etwa auch im Song „Happy“ von Pharrell Williams spürbar. Dieses Glück klingt auch in Gedichten der Mystikerin und Naturheilärztin Emma Kunz an:

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6. April 2019

Wir leben in einer Welt, die von unserem Denken immer mehr segmentiert und zerstückelt wird. Wenn Sie Hautbeschwerden haben, gehen Sie zum Hautarzt und er wird Ihnen vielleicht eine Cortison-Salbe zur lokalen Behandlung überreichen. Aber, kann es nicht sein, dass die Haut-Beschwerden auf Organ-Funktions-Störungen zurückzuführen sind? Da wird es schon schwierig und unüberblickbar. Was aber, wenn gar Ihre Alltags-Sorgen Ursache der Beschwerden sind? Spätestens da versagt unser symptomorientierter Denkansatz dann vollständig. Unser Verstand scheitert regelmässig an der Komplexität der Welt, weshalb es naheliegend ist, dass er versucht, auf seine Weise „Ordnung“ herzustellen. Die Alten hierhin, die Junge dahin, die Kranken dort, die Gesunden da…Letztlich schaffen wir uns aber ganau damit noch viel mehr Probleme, da diese „geordneten Systeme“ immer weniger Synergie-Nutzen erbringen. Die natürliche Welt funktioniert aber genau umgekehrt: Ordnung ensteht in der lebendigen Vielfalt und nicht durch das Schaffen von Einheitsbrei. 

Es geht heute darum, wieder Synergie-Effekte verstärkt zu nutzen. Dazu ein erstaunlich einfaches Beispiel: 

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29. März 2019

Der Mensch hat sich praktisch komplett von der Erde getrennt: Wir wohnen in Häusern mit Beton-Böden, gehen auf Asphaltstrassen und leben in Schuhen mit Gummi-Sohlen. Neuere Erkenntnisse decken auf, wie diese Lebensweise zu gesundheitlichen Schäden führen kann und  die Gesundheit bei Zivilisations Krankheiten gefördert werden kann: 

Ein interessanter Dokumentar-Film zeigt mehr: 

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14. März 2019

Abraham Twerski erklärt bildhaft und eindringlich, was wahre Liebe ist: 

Auf Deutsch: 

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4. März 2019

Was braucht es mehr als das nackte Sein. Es ist schmerzlich, Dinge, an die man sich klammert, loszulassen. Aber letztlich git es nur einen Weg: Einfach sein. Ein Lied, das mich sehr berührt und bewegt in Zeiten der Veränderung und des frühlingshaften Aufbruches. 

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26. Februar 2019

Es ist gut zu wissen, dass wir unserer Gesundheit nicht einfach ausgeliefert sind, sondern auch aktiv etwas tun können (>siehe auch hier). Verschiedene Studien belegen, dass Fitness ein wirksames natürliches Antidepressivum ist. Aus dem Neurax-Wiki: 

Sport – ein Antidepressivum

Verschiedene Studien belegen, dass regelmäßige sportliche Betätigung bei Menschen mit depressiven Erkrankungen die Stimmung bessert. Bewegung kann daher eine therapeutische Behandlung sinnvoll ergänzen und möglicherweise sogar Depressionen vorbeugen.

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26. Februar 2019

Ein Zitat der us-amerikanischen Schriftstellerin und Aktivistin Marianne Williamson (und US-Präsidentschafts-Kandiatin 2020!), das durch Nelson Mandelas Antrittsrede 1994 weltberühnt wurde. Der Inhalt beschäftigt mich seit Jahren, mehr und mehr erschliesst sich mir der Sinn: 

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15. Februar 2019

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

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