Sie lassen uns nicht kalt: die Musik und die Farbe. Sie sind Ausdrucksmittel unserer seelischen Bewegtheit und unseres auf- und abwogenden Gemütes. Währenddem die Musik in ihrer Sprache eindeutig wirkt (Harmonie und Klang wirken geistig, Rhyhtmus irdisch, konkret und stark), ist die Wirkung der Farben vielschichtiger und zum Teil auch von historisch gewachsenen Bezügen geprägt. So gilt etwa purpur als Königsfarbe, weil es bis ins Mittelalter als teuerste Farbe nur für Könige erschwinglich war. Weil die Gewänder von Mutter Maria oft blau dargestellt wurden, wird diese Farbe auch dem Mütterlichen zugeordnet. Indes ist für mich klar: Das Warme, Einhüllende entspricht dem Weiblichen, das Kühle, Abgrenzende dem Männlichen.
Bezüglich der Zuordnung von Farbe und Element sind wir vom Optischen her geneigt, Blau dem Wasser zuzuordnen und es mag gewöhnungsbedürftg sein, hier den Bezug von Wasser und Gelb zu machen. In der Lebensmatrix fokussieren wir aber wie in der Farbpsychologie auf die psychologische Wirkung der Farbe und nicht auf andere Assoziationen. Dabei ergeben sich folgende Bezüge zwischen Farbe und Musik:
