9. Februar 2019

Sie lassen uns nicht kalt: die Musik und die Farbe. Sie sind Ausdrucksmittel unserer seelischen Bewegtheit und unseres auf- und abwogenden Gemütes. Währenddem die Musik in ihrer Sprache eindeutig wirkt (Harmonie und Klang wirken geistig, Rhyhtmus irdisch, konkret und stark), ist die Wirkung der Farben vielschichtiger und zum Teil auch von historisch gewachsenen Bezügen geprägt. So gilt etwa purpur als Königsfarbe, weil es bis ins Mittelalter als teuerste Farbe nur für Könige erschwinglich war. Weil die Gewänder von Mutter Maria oft blau dargestellt wurden, wird diese Farbe auch dem Mütterlichen zugeordnet. Indes ist für mich klar: Das Warme, Einhüllende entspricht dem Weiblichen, das Kühle, Abgrenzende dem Männlichen. 
Bezüglich der Zuordnung von Farbe und Element sind wir vom Optischen her geneigt, Blau dem Wasser zuzuordnen und es mag gewöhnungsbedürftg sein, hier den Bezug von Wasser und Gelb zu machen. In der Lebensmatrix fokussieren wir aber wie in der Farbpsychologie auf die psychologische Wirkung der Farbe und nicht auf andere Assoziationen. Dabei ergeben sich folgende Bezüge zwischen Farbe und Musik:

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9. Februar 2019

Das Glück liegt oft in der Mitte. Interessant, dass kulturübergreifend dieses einfache Thema schon etwa bei Buddha als Lehre des Mittleren Weges wie auch in der antiken griechischen Philosophie von Solon, einem der sieben Weisen von Griechenland, formuliert wurde in der Maxime: „Nichts im Übermass.“ Auch der griechische Philosoph Aristoteles erkannte in seiner Ethik-Lehre, dass das Glück in der Mitte zu finden ist (Mesotes-Lehre): „Zum Beispiel die Selbstbeherrschung (Mässigung), die zwischen Wollust und Stumpfheit liegt, oder die Grosszügigkeit als Mittleres zwischen Verschwendung und Geiz, oder die Tapferkeit, die zwischen Tollkühnheit und Feigheit liegt“ (>Tugendethik). Friedemann Schulz von Thun meint dazu: „Jeder Wert (jede Tugend, jedes Leitprinzip, jede menschliche Qualität) könne nur dann seine volle konstruktive Wirkung entfalten, wenn er sich in ausgehaltener Spannung zu einem positiven Gegenwert, einer “Schwesterntugend” befinde. Ohne diese Balance könne der Regenbogen nicht aufgehen, verkomme ein Wert zu seiner entwerteten Übertreibung.“ (>Wikpedia: Werte- und Entwicklungsquadrat). Der deutsche Philosoph Nicolai Hartmann entwickelte aus diesem Denkansatz das Wertequadrat. Friedemann Schulz von Thun hat dieses Thema aufgegriffen und folgendermassen dagestellt und an einem Beispiel ausgeführt. 

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27. Januar 2019

Unsere Aufmerksamkeit und Konzentration ist ein mächtiges Instrument, um unserem Leben eine Richtung zu geben. Eine einfache Übung kann hier helfen: 

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26. Januar 2019

Oft geht es im Leben um diesen schmalen Grat zwischen den Extremen. Es ist gesund, selbstbewusst zu sein, aber zu viel Selbstbewusstsein ist der Anfang von Arroganz. Der indische Redner und Mönch Gaur Gopal Das (wir kennen ihn bereits vom weltbekannten „Do you have Problems in Life„) hat auf Fragen eines Sportwissenschaftlers erstaunlich überzeugende Antworten. 

Mehr aus dem Interview unten klicken:

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26. Januar 2019

Es geht im Leben nicht um Status, nicht darum, was wir erreichen. Es geht nicht darum, etwas zu tun, um etws zu erreichen. Es geht darum zu sein, und aus diesem kreativen schöpferischen Sein heraus, aus dem Hier und Jetzt, zu wirken. Der Pfad des friedvollen Kriegers, ein Film, auf der Grundlage eines Buches von Dan Millman, erinnert uns an das wirklich Wesentliche im Leben:  

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14. Januar 2019

Schon in der Mitte des letzten Jahrhunderts erkannte der Psychologe Abraham Maslow, welch zentralen Stellenwert in unserer übersättigten Wohlstandsgesellschaft Bedürfnisse nach persönlichem Wachstum und Selbstverwirklichung haben. Je mehr die Grundbedürfnisse unten in der Bedürfnis-Pyramide befriedigt sind, umso mehr geht es dem Menschen um Glück und Erfüllung. Insbesondere die dynamische Darstellung rechts zeigt, welch wichtige Bedeutung der Selbstverwirklichung und Visionsarbeit als Weg dahin in unserer Zeit zukommt. Wir liegen also offenbar voll im Trend!

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31. Oktober 2018

Unser Gehirn kann kaum unterscheiden zwischen Wahrnehmung und Vorstellung (siehe auch hier Ellen J. Langer und hier Die Macht des Unbewussten). Diese Tatsache bringt enorme Möglichkeiten mit sich: Ich kann mir vorstellen, dass ich jemand bin, den ich gut finde, und ich beginne der zu sein, der ich sein möchte. ‚So-Tun-Als-Ob-Übung‘ nenne ich das. Im NLP nennt man das auch Master-Modelling. Wie fühlt es sich an, etwa Bruce Lee, der berühmte Kung Fu Mensch zu sein? Welche Körperspannung hat er? Was verändert sich in mir, wenn ich mich geanu so wie Bruce Lee fühle? 

Bei einer Klientin mit Suchtproblemen habe ich eine sehr wirksame Übung gemacht: Mentales antatt reales Kiffen. Wir fühlt es sich an, wenn die Wirkung im Körper einsetzt? Was tut gut daran?

Auch Süchte haben ihre begründete Seite, haben etwas, wonach wir uns berechtigerweise sehnen… Nur eben: Ein Substanz-Missbrauch ist eigentlich gar nicht notwendig. Wir können auch eine mentale Verstärker-Wirkung auf Medikamente übertragen und dadurch die Wirksamkeit steigern: Wie fühlt es sich an, wenn ich das Beruhigungs-Medikament eingeommen habe? Wie fühlen sich die Beine, wie verändert sich die Atmung? Viel Spass beim Ausprobieren!

Wer möchtst Du oder möchten Sie sein? Bruce Lee, Roger Federer, Johann Sebastian Bach, Dalai Lama, Albert Einstein oder die Miss World…?

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31. Oktober 2018

Kaum sind wir per 1. August 2018 umgezogen ins Gesundheitszentrum in Bern haben wir schon wieder disloziert in den Nebenraum. Was für eine Gelegenheit: Wir sind überglücklich! Der neue Raum ist hell, angenehm proportioniert und bietet nun wirklich für alles Platz: Bewegung, Gruppen-Arbeit, Therapie auf der Liege und dem Klangbett… Eine neue Ära kann beginnen. 

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15. Oktober 2018

Der Mensch ist auf Kooperation und nicht auf Konkurrenz ausgelegt. Ein Film zum Thema Altruismus und Meditation aus der Sicht der Neurobiologie. 

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14. Oktober 2018

Immer wieder hören wir, wie wichtig der Atem für das Leben ist. Noch viel wichtiger als Essen und Trinken letztlich ist das Lebenselexier der Luft, ohne das wir nach ein paar Minuten kein Leben mehr in uns haben (>siehe auch hier). Ein Film von Galileo über den „Supermenschen“ und die Macht des Atems hat mich nachdenklich gemacht. Ich bin kein Freund von absurden Rekorden wie ‚Wer trinkt am schnellsten einen Liter Wasser‘ oder ‚Bekommt am meisten Röhrchen in den Mund‘, ‚Hat die längsten Fingernägel‘ oder weiss der Kuckuck was. Auch ’20 Minuten die Luft anhalten‘ finde ich einen absurden und fragwürdigen Rekord. Und dennoch finde ich einige Aspekte des Galileo-Films über den Supermenschen sehr bedenkenswert. Er zeigt letztlich, wie wichtig der Atem und die Atem-Pausen für alle Funktionen des Menschen und seine Gesundheit sind (>siehe auch Atemtherapie). Und er zeigt, dass Enthaltsamkeit in unserer Überfluss-Gesellschaft machmal nicht einfach nur blosser Verzicht ist, sondern Teil einer ausgewogenen Gesundheit. Die Fasten-Anhänger können davon sicher ein Liedchen singen. 

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