Häufige Fragen zur Ausbildung zum Visions Coach
Warum ist die Ausbildung so kurz angesetzt?
Modulare Ausbildungen sind beliebt. Ich wollte eine Ausbildung, die in einem überblickbaren Rahmen ist, zeitlich und finanziell, und trotzdem einen praktischen Nutzen abwirft.
Was kann in so kurzer Zeit erreicht werden?
Es geht um die Erweiterung der Kommunikations- und Beratungskompetenz für Menschen mit Vorerfahrungen. Einerseits bietet der breite Methodenkatalog der Visions-Lernwerkstatt eine fundierte und praktische Basis. Andererseits geht es um die konrekete Einbettung der Tools. Erfahrung spielt hier eine entscheidende Rolle, und die richtige Grundhaltung dem Menschen gegenüber.
Was sind die theoretischen Grundlagen der Ausbildung?
Im Wesentlichen geht es darum, dass der Visions Coach im Coachee das einzigartige Wunder entdeckt, Vision entfaltet und das positive Potential nutzt. Es geht darum, den Menschen in seiner ganzen Grösse zu entdecken. In diesem Sinne verstehe ich mich als Humanisten und die humanistische und positive Psychologie sowie ressourcenorientierte und lösungsorientierte Verfahren stehen im Zentrum.
Die Ausbildung ist sehr praktisch orientiert: Warum?
Im Beratungsbereich geht es nicht um Wissen, es geht um Erfahrung. Es geht nicht um Haben, sondern um Sein. Die Wirksamkeit in der Beratung beruht auf der Beziehung, auf dem Sein, nicht auf Methoden. Es geht darum, dass Kompetenzen sich so stark verinnerlicht haben, dass man in kritischen und herausfordernden Situationen intuitiv, aus der unbewussten Kompetenz heraus, aus dem Sein heraus handeln kann.
Braucht es nicht doch eine Wissensgrundlage?
Sie kann rasch auch über Fachliteratur und Fachartikel vermittelt werden. Wichtige Grundlagen sind etwa Coaching-Phasen und Abläufe oder die Auftragsklärung. Diese Inhalte sind in der Theorie einfach, wichtig ist es, im Gespräch sozusagen auf einer Metabebene zu wissen, wo ich im Gespräch stehe, was vor sich geht und wie ich schöpferisch konstruktiv den Verlauf prägen kann.
Wie kann praktische Beratungskompetenz, die offenbar so wichtig ist, überhaupt vermittelt werden?
Die Ausbildungssupervision ist hier ein wichtiger Punkt. Wir wollen mit Live-Coachings ganz nahe an der Praxis arbeiten. Meine Erfahrung als Dozent und Ausbildungsleiter in anderen Ausbildungen zeigt, dass hier der grösste Nutzen für die Studierenden liegt.
Warum soll man eine schriftliche Arbeit verfassen?
Es ist eigentlich nicht möglich, Theorien und praktische Tools rezeptbuchmässig anzuwenden. Jede und jeder muss seine eigenen Zugänge finden, seine ganz einzigartige Art und Weise, wie man Coachings gestaltet. Diese individuelle Auseinandersetzung möchte ich in einer schriftlichen Arbeit anregen.
Weshalb soll man eine Schlussprüfung ablegen?
Lernen ist immer verbunden mit einem Durchstossen der Komfortzone. Das setzt einen klaren Fokus voraus. Ein Ziel, das zu erreichen ist, hilft dabei. Das ist auch ein wichtiges Ritual. Es ist leicht eine Ausbildung zu absolvieren und zu sagen: „Das war toll!“ und nichts zu verändern bei sich selber. Eine Prüfung rundet den Lernprozess ab, schliesst die offene Veränderungsgestalt.
Wie sieht es mit der Anerkennung des Zertifikates aus?
Jeder Absolvent, jede Absolventin der Ausbildung soll durch die Qualität der Arbeit sich selber in der Praxis, beim Endkunden, Anerkennung holen. Dafür möchte ich mich voll und ganz einsetzen. Es besteht in der Pionierphase der Ausbildung zum Visions Coach noch keine Anerkennung von Verbänden her. Anerkannte Diplomausbildungen liegen auch aufwandmässig und finanziell in einem komplett anderen Segment, die Ausbildungen sind viel intensiver und kostspieliger. Mir schwebt aber vor, in Aufbaumodulen über die Jahre hinweg hier anzuknüpfen und Verbandsanerkennungen anzustreben, soweit die Konditionen sich in einem gesunden Bereich bewegen. Es besteht immer auch die Möglichkeit als Quereinsteiger Anerkennungen über Äquivalenz-Verfahren zu bekommen. Bis zu einer definitiven Anerkennung werde ich mich persönlich dafür einsetzen, hier individuell Lösungen auszuarbeiten.
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